Eine kleine Leidenschaft von mir sind aleatorische Verfahren, das bedeutet in diesem Fall, dass ich damit arbeite, was die Farbe mir gibt.
Das hört sich im wahrsten Sinne des Wortes recht abstrakt an. Doch ich suche in dem Abstrakten das Figürliche.
Und somit kommen wir zu dem Thema des heutigen Beitrags: Dinos und Fantasie
Für den Besuch im Naturkundemuseum und als Überraschung für die alten Knochen dort, habe ich dieses Mal Papier mit Farbe vorbereitet.

Mit diesen bemalten Papieren bin ich nun in den Dialog von Formen der Farbe und den Figuren der Urzeit getreten.
Das heißt die Farbformen auf dem Papier und die Knochen der Dinosaurier haben die Formen vorgegeben und ich war die Vermittlerin, die daraus diese Zeichnungen erstellt hat.

Ich habe auch andere aleatorische Verfahren angewendet. Hier hat sich die Farbe durch Fäden und Falten des Papiers in spannende Formen verwandelt. Und in diesen Formen habe ich wieder Tiere entdecken können, die im Museum ausgestellt wurden.

Bei dem unteren Bild habe ich mit groben Aquarellstrichen die Form gefangen und mit Fineliner grobe Details gezeichnet.

Dieses Kerlchen unten gibt es so nicht im Naturkundemuseum, sondern das ist ein Ergebnis einer fantasievollen Collage, indem ich mir von dem einen Tier den Kopf ausgesucht habe, von einem anderen jedoch den Körper. Und den Hut und Kragen … nun ja … der kam dann von ganz alleine dazu.

Wenn dich aleatorische Zufallsverfahren interessieren, dann schaue dir gerne diese Beschreibung von verschiedener Verfahren an.
Weitere Kunst, die ich mit diesen Verfahren erstellt habe – habe ich hier aufgelistet.
Wenn dir meine künstlerischen Museumsbesuche gefallen, dann kannst du hier einmal stöbern.
Meine bisherigen Besuche im Naturkundemusem:
Tod im Naturkundemuseum – Ein Ausflug mit dem Skizzenbuch

Knochen der Vergänglichkeit: Zeichnen im Naturkundemuseum

Fossile Formen jagen im Naturkundemuseum

